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Die Erweiterung
Die EU seht vor der grössten Erweiterung ihrer Geschichte 1.Welle: Estland, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowenien, Zypern 2. Welle: Bulgarien, Lettland, Litauen, Slowakei, Rumänien Malta hat 1998 seinen Beitrittsantrag neu gestellt. Der Türkei wurde der Beitrittsstatus gegeben (Tab. 6.1)
Die Agenda 2000 von 1997 dokumentiert für jedes Land die Einschätzung der Kommission in Behzug auf die Beitrittskriterien. Die Union verhandelt sowohl bilateral als auch kollektiv mit den Beitrittskandidaten. Zwei heranführungsinstrumente wurden vom Rat beschlossen: das strukturpolitische Instrument (ISPA) und das agrarpolitische Instrument (SAPARD). Zypern bildet einen Sonderfall, da es zwei Zypern gibt, wobei der nörliche,türkisch-zypriotische Teil international nicht anerkannt ist und die wirtschaftlichen und politischen Unterschiede zum Süden erheblich sind. Den zweiten
Sonderfall bildet die Türkei. Als moslemisches Land wäre es
nach den Ideen der Gründerväter der Union ein Fremdkörper
im christlich-abendländischen Europa. Insgesamt wird die Erweiterung das Ziel einer politischen Union in noch weitere Ferne rücken. Unabhängig davon wird sich das Europa der EU wesentlich verändern.
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